Aktuelle Meldungen

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Naturpark-Vogelstimmenwanderung im Herzen des Böhmerwaldes 

Mauth. Am Samstag, den 9. Mai 2026, lädt der Naturpark Bayerischer Wald zu einer besonderen Vogelstimmenwanderung in den frühen Morgenstunden ein. Die rund vierstündige Exkursion beginnt um 6.00 Uhr.
Unter der fachkundigen Leitung von Naturpark-Ranger Markus Grünzinger und dem ehemaligen Förster Rainer Simonis begeben sich die Teilnehmer auf eine spannende Entdeckungstour in die Welt der heimischen Vogelarten. „Singdrossel, Neuntöter, Kuckuck“ – welche Arten im Böhmerwald vorkommen, wie man sie optisch unterscheidet und vor allem an ihrem Gesang erkennt, steht dabei im Mittelpunkt. Zudem erhalten Interessierte wertvolle Tipps für den Einstieg in die Ornithologie sowie Hinweise zu geeigneten Hilfsmitteln.
Die Wanderung führt über die Grenze in den Nationalpark Šumava und soll die Begeisterung für die Vielfalt der heimischen Vogelwelt wecken.
Treffpunkt ist in Mauth am Parkplatz gegenüber der Lusenapotheke. Von dort aus werden Fahrgemeinschaften gebildet. Die Teilnahme ist kostenlos und auch für Familien geeignet.

Eine Anmeldung ist bis Freitag, den 8. Mai, 12.00 Uhr, unter der Telefonnummer 0151 22090210 erforderlich.
Bitte festes Schuhwerk und Personalausweis mitbringen sowie – falls vorhanden – ein Fernglas.

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Frühlingserwachen am Pfahl

Viechtach. Eine Botanikwanderung am Großen Pfahl bietet die Naturpark Umweltstation Viechtach gemeinsam mit dem Bund Naturschutz und dem Landesbund für Natur- und Vogelschutz an. Alle Interessierten sind herzlich zu dieser kostenlosen Frühlingswanderung eingeladen. Festes Schuhwerk wird empfohlen. Treffpunkt für die ca. zweieinhalbstündige Exkursion ist am Freitag, den 8.Mai um 16.00 Uhr am Parkplatz Großer Pfahl in Viechtach neben der B 85. Eine Anmeldung ist bis 7.Mai um 12 Uhr unter 09922 802480 erforderlich. Thema der Exkursion ist die Pflanzenwelt am Großen Pfahl und weiter entlang der Streuobstwiesen in das beschauliche Riedbachtal. Das Naturschutzgebiet Großer Pfahl in Viechtach führt als Geotop Nr.1 die 100 schönsten Geotope in Bayern an und fasziniert mit seiner einzigartigen Flora und Fauna. Im Riedbachtal nahe dem Industriedenkmal „Sporer-Quetsch“ säumen heckenreiche Streuobstwiesen den Weg. Viele Frühlingsblüher warten auf ihre Entdeckung. Die Wanderung wird von Wolfgang Diewald geführt, der als Biologe und Botaniker mit der heimischen Pflanzenwelt sehr gut vertraut ist.

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Natur- und Kulturschätze am Pfahl

Viechtach. Die Naturpark Umweltstation Viechtach, die Urlaubsregion Viechtacher Land und das Schulamt Regen bieten eine Fortbildung über den Pfahl für Touristiker, Lehrkräfte und alle interessierten Naturliebhaber an. Die kostenlose Wanderung findet am Dienstag, den 5. Mai von 15.00 bis 17.00 Uhr statt. Rückfragen und Anmeldung unter 09942 - 808250 bei der Tourist-Info Viechtach. Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen. Treffpunkt ist der Parkplatz „Großer Pfahl“ an der B 85. Referent ist Matthias Rohrbacher von der Naturpark Umweltstation Viechtach. Die Umweltstation Viechtach ist Qualitätssiegelträger vom „Qualitätsnetzwerk BNE“ – einem bayernweiten Netzwerk qualifizierter Umweltbildungseinrichtungen.

„Natur- und Kulturschätze am Großen Pfahl“ lautet der Titel der Veranstaltung. Der Große Pfahl, Bayerns Geotop Nr. 1 und Nationales Geotop, ist ein überregional bekanntes Naturdenkmal. Das Naturschutzgebiet imponiert mit Quarzfelsenzügen, dem Steinbruch und spezieller Vegetation und Tierwelt. Der ehemalige Quarzbruch mit der „Verladestation“ und „Alten Schmiede“ sind Zeugnisse der einhundertjährigen Abbaugeschichte des Pfahls in Viechtach. Wissenswertes und Interessantes zur Erdgeschichte, Tier- und Pflanzenwelt oder dem fast 100-jährigen Quarzabbau kann man dabei erfahren. Im Naturschutzgebiet „Großer Pfahl“ bietet sich dem Wanderer ein Naturschauspiel von weißen Felsenzügen, tiefen Quarzbrüchen und lichten Pfahlheiden. Ameisenlöwe, Gelbbauchunke und Schwefelflechte finden hier Lebensräume. Die Felsentürme aus Quarzgestein sind nicht nur landschaftlich sehr reizvoll, sondern beflügeln schon lange die Phantasie der Menschen. Nach alten Sagen und Mythen sind die weißen Felsenzacken der oberirdische Kamm eines tief im Erdinneren ruhenden Drachens. Tatsächlich ist der Pfahl ein uralter Riss im Grundgebirge des Bayerischen Waldes. Gegen Ende des Erdaltertums drangen heiße wässrige Quarzlösungen in diese Spalten und Hohlräume ein und erstarrten in einer Tiefe von bis zu fünf Kilometern zum weißen Quarzgestein. Im Laufe der Jahrmillionen verwitterte das umliegende, weichere Gestein und wurde abgetragen. Der sehr harte Pfahlquarz widerstand bis heute dem Zahn der Zeit. Am „Klopferplatz“ kann man selbst Quarzkristalle suchen – nur hier ist die Mitnahme von Quarzkristallen im Naturschutzgebiet erlaubt.

Im Umfeld des „Großen Pfahl“ liegt das Außengelände der Naturpark Umweltstation Viechtach. Eine vielfältige Kulturlandschaft findet sich im angrenzenden Riedbachtal mit seinen beschaulichen Bachwiesen und knorrigen Hangwäldern. Am „Erlebnislehrpfad Kulturlandschaft“ säumen heckenreiche Streuobstwiesen, ein Lehrbienenstand und ein Naturweiher den Weg. Hier gibt es viele Angebote, sich über die Natur zu informieren und die Natur zu erleben. Der ca. zwei Kilometer lange Pfahl-Steig führt vom Großen Pfahl in das Viechtacher Stadtzentrum. Der Pfahl-Radweg schlängelt sich vom Industriedenkmal „Sporerquetsch“ beschaulich durch das Riedbachtal zum zwei Kilometer entfernten Regental-Radweg nahe Tresdorf.  

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Gemeinde Schöfweg als Landschaftspflege-Leuchtturm im Naturpark

Schöfweg – Vorbild für gelebten Naturschutz: Die Gemeinde Schöfweg gilt im Naturpark Bayerischer Wald als einer der „Landschaftspflege-Leuchttürme“. Bei einer gemeinsamen Ortseinsicht auf einer gepflegten Fläche machten sich Vertreter aus Kommunalpolitik, Naturschutz und Landwirtschaft ein Bild der erfolgreichen Maßnahmen.
Mit dabei waren der scheidende Bürgermeister Martin Geier, seine Nachfolgerin Nadine Aulinger, Naturpark-Vorsitzender Charly Bauer, Naturschutzreferentin Marie-Therese Ragger vom Landratsamt sowie die Landwirte Josef Baumann und Cosmo Lepšik und Marco Müller vom Naturpark.
Seit vielen Jahren werden in der Gemeinde Landschaftspflegemaßnahmen mit einem durchschnittlichen jährlichen Volumen von rund 10.000 Euro umgesetzt. Die Beantragung von Fördermitteln sowie die Organisation der Maßnahmen übernimmt dabei der Naturpark Bayerischer Wald. Die Finanzierung erfolgt zu 40 Prozent durch den Freistaat Bayern, zu weiteren 40 Prozent durch die Europäische Union (EFRE), während der Landkreis 10 Prozent beisteuert und die Gemeinde einen Eigenanteil von ebenfalls 10 Prozent trägt.
Naturschutzreferentin Marie-Therese Ragger hob die besondere Bedeutung der Naturausstattung hervor: „Mit zahlreichen Biotopen und dem Flora-Fauna-Habitat-Gebiet sticht die Gemeinde Schöfweg auch innerhalb des Landkreises hervor.“ Besonders bedeutsam wären hierbei die artenreichen Wiesen.
Im Fokus der Landschaftspflegemaßnahmen stehen daher auch Feuchtwiesen, die aufgrund ihrer Nässe aus der regulären landwirtschaftlichen Nutzung gefallen sind. Diese Flächen werden entbuscht und mit spezieller, nassflächengeeigneter Technik gemäht, um sie langfristig zu erhalten.
Die Vorteile der Landschaftspflege sind vielfältig: Sie trägt wesentlich zur Bewahrung der Kulturlandschaft und des charakteristischen Landschaftsbildes bei – ein Anliegen, das Bürgermeister Martin Geier stets besonders wichtig war. Gleichzeitig werden gefährdete Lebensräume geschützt und die Artenvielfalt gefördert – zentrale Bausteine für eine lebenswerte Gemeinde und ein attraktives touristisches Angebot.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Bedeutung der Nassflächen für den Wasserhaushalt: Sie speichern große Mengen Wasser, können Hochwasserspitzen abmildern und tragen in Trockenzeiten zur Feuchtigkeit in der Landschaft bei. Zudem unterstützen sie den natürlichen Wasserkreislauf, da ein erheblicher Teil des Niederschlags aus der Verdunstung über Landflächen entsteht. Da die Maßnahmen von lokalen Landwirten umgesetzt werden, profitiert auch die lokale Landwirtschaft von der gezielten Pflege.
Bürgermeister Martin Geier setzte sich über Jahre hinweg mit großer Überzeugung für die Landschaftspflege ein. Ihm war das Thema so wichtig, dass er auch seine Nachfolgerin Nadine Aulinger für die Teilnahme an der gemeinsamen Ortseinsicht gewinnen konnte. Naturpark-Vorsitzender Charly Bauer nutzte das Beisein der künftigen Bürgermeisterin, um dieses Engagement einzuordnen: „Die Gemeinde Schöfweg ist eine der Landschaftspflege-Leuchttürme im Naturpark-Gebiet“ und dankte der Gemeinde sowie Geier persönlich für die langjährige Unterstützung. Marco Müller, der für den Naturpark die Landschaftspflege im Landkreis Freyung-Grafenau organsiert, unterstrich dabei die gute Zusammenarbeit mit den örtlichen Landwirten: „In Schöfweg greifen die Rädchen besonders gut ineinander.“ Das Ergebnis seien hervorragend gepflegte Flächen.
Am Ende der Ortseinsicht herrschte Einigkeit unter allen Beteiligten: Die Landschaftspflege wird angesichts der besonderen Naturausstattung auch künftig eine zentrale Rolle für die Gemeinde Schöfweg spielen.

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Grenzübergreifende Bildung

Bayerisch Eisenstein. Während der Grenzbahnhof Bayerisch Eisenstein einst ein Leuchtturmprojekt bayerisch-österreichischer Zusammenarbeit war, kam der florierende Personen- und Warenverkehr mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges jäh zum Erliegen. Aus der prunkvoll verzierten Eingangshalle wurde ein abgesperrtes Niemandsland, welches der Eiserne Vorhang in Form einer Bretterwand durchschnitt. Ein Bild, welches wir heute fast vergessen haben und junge Menschen gar nicht mehr kennen, zum Glück.

Umso wichtiger ist die Aufarbeitung und Thematisierung dieser düsteren Zeit, um eine erneute Wiederholung zu verhindern. Zu diesem Zweck waren die Junior Ranger des Nationalparks Bayerischer Wald zu Gast in Bayerisch Eisenstein. Mit 17 Teilnehmern ging es los zu einer Grenzwanderung in Richtung Železná Ruda, bei der Naturpark-Rangerin  Samantha Biebl spannende Einblicke in die Nachkriegszeit gab. Unterstützt wurde sie dabei von der stellvertretenden Geschäftsführerin der Junior Ranger Nationalpark-Rangerin Kristin Biebl, und den Volunteer-Rangern Simon Probst und Sebastian Zitzelsberger. Die Fotos wurden von Woidlifephotography angefertigt.

Die Wanderung bot einige Relikte aus der Zeit des Kalten Krieges. Panzersperren, Stacheldrahthindernisse und die Kaserne Deffernik konnten von außen bestaunt werden. Ziel der Tour waren zwei noch begehbare Bunker in Železná Ruda. Einer davon war ein Beobachtungs-Schartenstand PŽ –1, welcher in den Jahren 1956 – 1961 erbaut wurde. Der Innenraum hat einen Grundriss von 1,20 auf 1,80 m und eine Deckenhöhe von 195 cm. Ein sehr kleiner Raum, wenn man bedenkt, dass die Besatzung darin im Verteidigungsfall zwei Mann umfassen sollte.

Alle Kinder trauten sich in die Bunker und im Anschluss ging es wieder in Richtung Eisenstein. Aufgrund des schlechten Wetters wurde der geplante Workshop im Grenzbahnhof in Eisenstein abgehalten. Bei diesem Workshop sollte besprochen werden, was eine gute Welt für die Junior Ranger bedeutet. Sie sollten in Kleingruppen ihre eigene Utopie bilden. Eine Utopie ist der Entwurf einer fiktiven, idealen Gesellschaftsordnung, die als Gegenentwurf zur bestehenden Realität besteht.

Zum Schluss waren sich alle einig: Wir brauchen ein respektvolles Miteinander, ein aufeinander Aufschauen und Verstehen damit sich die Geschichte nicht wiederholt.

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Wasser ist für alle da!? 

Untergriesbach/Waldkirchen.
Das interaktive Planspiel des Bayerischen Landesamts für Umwelt mit dem Titel „Wasser ist für alle da!?“ wurde kürzlich durch die Naturpark-Umweltstation Waldkirchen mit drei 10. Klassen des Gymnasiums Untergriesbach durchgeführt. Angefragt wurde das Planspiel Wasser von Christina Maier, Leitung der Klima-AG am dortigen Gymnasium. Das Bildungsangebot ist Teil der Initiative „AKTION GRUNDWASSERSCHUTZ – Trinkwasser für Bayern“ und verfolgt das Ziel, Jugendlichen die Bedeutung von Wasser als lebenswichtige Ressource näherzubringen und sie für Fragen rund um Verfügbarkeit und Nutzung zu sensibilisieren.

Während jeweils eines Schulvormittags übernahmen die Schülerinnen und Schüler die Rollen unterschiedlicher Interessensgruppen einer fiktiven bayerischen Kommune. Dazu zählten unter anderem Vertreter aus der Gemeinde, Landwirtschaft, Industrie, Naturschutz und Wasserversorgung. Zu Beginn erarbeiteten sich die Teilnehmenden an mehreren interaktiven Stationen eigenständig Grundlagenwissen – etwa zu den Auswirkungen des Klimawandels in Bayern, zur regionalen Wasserversorgung, zu ökologischen Zusammenhängen sowie zu Nutzungskonflikten.

Den Abschluss bildete eine simulierte Bürgerversammlung, in der die Gruppen ihre Positionen zum Thema „Wassermangel in der Gemeinde – wer bekommt das Wasser?“ einbrachten und diskutierten. Neben inhaltlichem Wissen standen dabei vor allem kommunikative Fähigkeiten, Teamarbeit und die Fähigkeit zum Perspektivenwechsel im Mittelpunkt. Das Planspiel bietet somit eine praxisnahe Ergänzung für den Unterricht und stärkt sowohl Umweltbewusstsein als auch demokratische Handlungskompetenzen.

Für Schulen buchbar
Die Organisation und Durchführung vor Ort übernahm Johannes Matt von der Naturpark-Umweltstation Waldkirchen. Das Angebot kann von Schulen der 9. bis 11. Jahrgangsstufe gebucht werden. Interessierte Lehrkräfte können sich für die Buchung direkt an Johannes Matt: j.matt@naturpark-bayer-wald.de von der Umweltstation Waldkirchen wenden.

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Natur und Nachhaltigkeit im Fokus 

Viechtach.
„Natur erleben– Nachhaltigkeit gestalten“. Nach diesem Motto präsentiert die Naturpark Umweltstation Viechtach ihr Programm am Großen Pfahl. Neben Projektaktionen mit Schulklassen und Veranstaltungen für Familien werden Seminare und Fortbildungen für Erwachsene angeboten. „Im Jahr 2026 haben wir ein breites Angebot und bereits jetzt wieder viele Anmeldungen“, freut sich Heinrich Schmidt als Leiter der Umweltstation. „Im Außengelände der Umweltstation Viechtach am Großen Pfahl und im Riedbachtal ist eine große Bandbreite an Naturschätzen präsent, die neben dem Naturschutzwert eine besondere kulturhistorische, erdgeschichtliche und touristische Bedeutung haben“, erklärt Heinrich Schmidt, der auch Präsident des Verbandes Bayerischer Naturparke ist. Georg Bauer, erster Vorsitzender des Naturparks Bayerischer Wald e.V., betont bei der Präsentation des Programmes: „Unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen haben hier wieder ein umfangreiches Programm erstellt, um das Thema Nachhaltigkeit und unsere heimische Natur vielen Menschen näher zu bringen. Heckenreiche Streuobstwiesen, ein Schaubienenstand mit Obstgarten, Naturweiher und Bäche, Bachwiesen und Hangwälder bieten dazu im Außengelände der Naturpark Umweltstation Viechtach viele Möglichkeiten“.
Eingebunden in die Programmgestaltung sind viele Institutionen, Vereine und Verbände: Der Imkerverein Viechtach, der Landesbund für Vogel- und Naturschutz Kreisgruppe Regen, der BUND Naturschutz Kreisgruppe Regen, der Kreisverband Regen für Gartenbau und Landespflege, der Tourismusverband Viechtacher Land und das Staatliche Schulamt sind hier zusammen mit der Naturpark Umweltstation tätig.  

Sonderprojekt „Schöpfung ist für alle da“
Dieses Sonderprojekt der Umweltstation in Zusammenarbeit mit dem Gymnasium Viechtach verbindet die Themen Schöpfung und Nachhaltigkeit. Anlass ist der Schöpfungstag der Diözese Regensburg, der am 26. September erstmalig in Viechtach stattfindet. „Nachhaltigkeit braucht Dialog – und zwar zwischen den Generationen. Genau hier setzt unser Projekt an“, sagt Matthias Rohrbacher, pädagogischer Leiter der Umweltstation.
Kern des Projekts sind mehrere Bausteine: Ein interaktiver Mehrgenerationen-Lehrpfad mit QR-Codes für Jung und Alt am Großen Pfahl wird gemeinsam mit dem Gymnasium entwickelt. Dieser wird in Workshops am „Schöpfungstag“ fortgestellt. Dazu werden Fortbildungen für Pädagogen und Naturführer angeboten. Gestartet wird mit zwei Schöpfungswanderungen: Bei einer literarischen Abendwanderung am 24. Juni gemeinsam mit dem lichtung verlag Viechtach und einer philosophisch-theologischen Abendwanderung am 15. Juli gemeinsam mit Stadtpfarrer Dr. Werner Konrad. Diese Formate verbinden ökologische, soziale und ethische Fragen.

Natur und Nachhaltigkeit am Großen Pfahl erleben
Neben dem Sonderprojekt bietet die Naturpark Umweltstation Viechtach viele weitere Veranstaltung an. Ziel ist es, Kinder, Jugendliche und Erwachsene für Natur, Artenvielfalt und Nachhaltigkeit zu sensibilisieren. „Unsere Kräuterpädagoginnen und Erzieherinnen sowie Wald- und Naturführer bieten ein abwechslungsreiches Programm für alle Altersgruppen an“, erklärt Matthias Rohrbacher.
Ab Mai starten regelmäßige, kurze Führungen am Großen Pfahl. Nach dem Motto „Faszination Pfahl – Den Quarzfelsen auf der Spur“ finden diese jeden Dienstag um 15:30 Uhr statt. Einige thematische Sonderveranstaltungen wie eine botanische Frühlingsexkursion am 8. Mai, ein Sensen-Seminar am 13. Juni oder eine Familien-Kräuterwanderung am 7. August runden das Angebot ab.
Für Schulklassen gibt es ein breites Bildungsangebot mit Projektaktionen zu Themen wie Ameisen, Bienen, Streuobstwiese, Hecke oder Nachhaltigkeit im Wald. Besonders für höhere Jahrgangsstufen stehen ökologische Zusammenhänge am Gewässer oder nachhaltige, gesunde Ernährung im Blickfeld. Auch Kindergärten sind eingebunden: Gemeinsam mit den Naturparkkindergärten in Viechtach und Kollnburg finden altersgerechte und spielerische Naturaktionen statt.
Ergänzend werden Fortbildungen für Multiplikatoren und pädagogische Fachkräfte angeboten. Themen sind unter anderem „Neue Wege mit Natur Journaling“ am 29. April oder „Exkursion ins Reich der Pilze“ am 25. September. Zusätzlich sind Fachkräfte aus Tourismus und Naturvermittlung eingeladen, die Natur- und Kulturschätze am Großen Pfahl (5. Mai) oder am Fluss Regen (22. Juli) kennenzulernen.
Das neue Programm „Veranstaltungen Pfahl & Riedbachtal“ wird aktuell verteilt. Viele Angebote sind kostenfrei und werden im Rahmen des Förderprogramms „Umweltstationen“ durch das Bayerische Umweltministerium unterstützt.
Weitere Informationen unter www.umweltstation-viechtach.de oder telefonisch unter 09942 808261.

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Botanische Frühjahrsexkursion im Ilztal

Die ersten warmen Sonnenstrahlen haben die Frühblüher aus dem Boden gelockt. Eine bunte Vielfalt zum Teil seltener Pflanzen wie z.B. die Frühlingsplatterbse erfreuen jetzt den Wanderer an der Ilz. Die langen Wedel des Straußfarnes rollen sich gerade aus der Rosette und das außerhalb des Ilztales sehr seltene, behaarte Lungenkraut leuchtet blauviolett in der Sonne.

Der Naturpark Bayerischer Wald e.V. lädt für Sonntag, den 03.05.2026 zu einer geführten Wanderung im Naturschutzgebiet „Obere Ilz“ ein. Treffpunkt ist um 14:00 Uhr am Parkplatz an der Schrottenbaummühle. Zusammen mit dem Botanik Experten Karel Kleyn und dem Gebietsbetreuer Stefan Poost geht es entlang der Ilz Richtung Fürsteneck und über die Brücke bei der Schönberger Triftsperre wieder zurück. Die Veranstaltung dauert etwa 2,5 Stunden und findet bei jedem Wetter statt. Festes Schuhwerk und der Witterung entsprechende Kleidung wird empfohlen.

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