Aktuelle Meldungen
In die Welt der Biber und in die Wilde Aue
Jandelsbrunn/Sonnen.
Biber-Erlebnis am Freitag 28.08.2026
Die Naturpark-Umweltstation Waldkirchen lädt am Freitag, den 28.08.2026, Kinder im Alter von etwa 5 bis 10 Jahren zu einem spannenden Ausflug auf den Biber-Erlebnispfad nach Steinerfurth ein. Gemeinsam wird die Welt des Bibers erkundet und entdeckt, welche wichtige Rolle der Baumeister als Schlüsselart im Ökosystem spielt. An verschiedenen Stationen gibt es interessante Informationen und mit etwas Glück lassen sich auch Spuren der Biberfamilie finden. Zahlreiche Spiele und Aktivitäten machen die zweistündige Führung zu einem besonderen Naturerlebnis.
Geleitet wird die Veranstaltung von Johannes Matt von der Naturpark-Umweltstation Waldkirchen. Treffpunkt ist um 9.30 Uhr am Parkplatz beim Biber-Erlebnisweg Steinerfurth. Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Kinder begrenzt. Wetterangepasste Kleidung ist mitzubringen. Der Unkostenbeitrag beträgt 3 Euro. Eine Anmeldung ist bis Mittwoch, den 26.08.2026, bei der Gemeinde Jandelsbrunn unter 08583 96 00 0 erforderlich.
Wilde Tour in die Wilde Aue am Donnerstag 03.09.2026
Am Donnerstag, den 03.09.2026 geht es für Kinder im Alter von etwa 6 bis 10 Jahren zusammen mit der Naturpark-Umweltstation Waldkirchen zu einer wilden Erkundungstour ins Hochmoor „Wilde Aue“ bei Sonnen. Als letztes verbliebenes Hochmoor im südlichen Bayerischen Wald bietet die Wilde Aue faszinierende Einblicke in die besondere Tier- und Pflanzenwelt des Moores. Bei der rund 2,5-stündigen Tour kommen spannende Spiele und lustige Aktivitäten in der Natur natürlich nicht zu kurz.
Treffpunkt ist um 9.30 Uhr am Parkplatz Weiherweg gegenüber dem Hotel Sonnenhof. Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Kinder begrenzt. Brotzeit und wetterangepasste Kleidung sind mitzubringen. Der Unkostenbeitrag beträgt 5 Euro. Eine Anmeldung ist über die Gemeinde Sonnen erforderlich.
Fledermäuse hautnah erleben
Waldkirchen. Zu einer spannenden „Batnight“ lädt der Naturpark Bayerischer Wald am Samstag, 22. August, um 19.30 Uhr nach Waldkirchen ein. Im HNKKJ, Marktmühlweg 4, erfahren Interessierte, welche Fledermausarten im Bayerischen Wald heimisch sind, was die Tiere fressen und wie sie nachts ihre Beute fangen.
Zum Auftakt geben die Naturpark-Ranger in Zusammenarbeit mit Beate Seidel vom LBV einen anschaulichen Einblick in die faszinierende Welt der Fledermäuse. Für Familien mit Kindern gibt es zudem eine Fledermaus-Bastelaktion. Ab etwa 20.30 Uhr geht es anschließend zu einer kurzen Exkursion ins Freie. Mit etwas Glück lassen sich Fledermäuse beobachten und mithilfe eines Batdetectors bestimmen.
Die Veranstaltung ist kostenlos, für Familien geeignet und mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Treffpunkt ist das HNKKJ, Marktmühlweg 4, Waldkirchen. Eine Anmeldung ist bis Freitag, 21. August, 12 Uhr unter 09922 802480 erforderlich. Die Veranstaltung endet gegen 21.30 Uhr.
Eine Taschenlampe sollte mitgebracht werden; wer einen eigenen Batdetector besitzt, kann diesen gerne mitbringen. Die Batnight findet in Kooperation mit der Umweltstation Waldkirchen, dem LBV und dem HNKKJ statt.
Unterwegs zu den Wasserbüffeln am Erlauzwieseler See
Waldkirchen.
Wer am Erlauzwieseler See spazieren geht, der kann ein für den Bayerischen Wald eher seltenes Weidetier beobachten. Es ist braunschwarz, hat eine imposante Gestalt, halbkreisförmig abgeflachte Hörner und suhlt sich gerne im Matsch: der Wasserbüffel. Am Erlauzwieseler See haben sie einen ganz besonderen Auftrag. Sie sind die Vielfaltmacher der dortigen Auwiesen. Die extensive Beweidung durch die Wasserbüffel hat in den vergangenen Jahren bereits sichtbare Erfolge gezeigt: Die Artenvielfalt auf den Auwiesen konnte deutlich gesteigert werden, insbesondere bei seltenen Pflanzenarten, die von den vielfältigen Strukturen und offenen Flächen profitieren.“
Über die Naturpark-Umweltstation Waldkirchen werden auch dieses Jahr wieder Führungen zu den Wasserbüffeln am Erlauzwieseler See angeboten. Die nächste Führung wird am Freitag, den 21. August 2026 stattfinden. Weiterer Termin wird am 18.09. sein. Die Informationen kommen dabei aus erster Hand, vom Büffelhalter Helmut Schmutzer aus Kronwinkel. Er wird im Wechsel mit Bernd Kannenberg, der Schmutzer bei der Betreuung der Büffel am Erlauzwieseler See unterstützt, viel Spannendes und Wissenswertes über diese gutmütigen Riesen vermitteln.
Treffpunkt ist jeweils um 16.00 Uhr am öffentlichen Parkplatz beim Restaurant am See am Erlauzwieseler See. Die Führung dauert ca. 1,5 Std. und ist kostenlos. Anmeldung erforderlich jeweils bis Freitag um 12.00 Uhr bei der Touristinfo Waldkirchen unter Tel.: 08581 19433.
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Naturparkführung durch das Deggendorfer Himmelreich
Deggendorf. Das Deggendorfer Himmelreich ist ein außergewöhnlicher und ökologisch besonders wertvoller Lebensraum. Als Naturschutzgebiet bietet es zahlreichen seltenen Tier- und Pflanzenarten einen wichtigen Rückzugsort und trägt zum Erhalt der biologischen Vielfalt bei. Gleichzeitig lädt die abwechslungsreiche Landschaft mit ihren Wiesen, Waldrändern und Trockenstandorten dazu ein, die Natur hautnah zu erleben. Bei einer geführten Wanderung durch das Deggendorfer Himmelreich lernen Sie dieses besondere Gebiet aus einer neuen Perspektive kennen und erhalten spannende Einblicke in seine vielfältigen Lebensräume.
Während der Wanderung erfahren Sie Wissenswertes über die Bedeutung von Naturschutzgebieten und deren Beitrag zum Schutz unserer heimischen Tier- und Pflanzenwelt. Außerdem lernen Sie die Besonderheiten des Deggendorfer Himmelreichs sowie seine Entstehung und Geschichte kennen. Ein weiterer Schwerpunkt der Führung ist die faszinierende Welt der Heuschrecken. Erfahren Sie mehr über die Lebensweise dieser beeindruckenden Insekten, ihre unterschiedlichen Ansprüche an ihren Lebensraum und woran sich die einzelnen Arten erkennen lassen.
Treffpunkt: Wanderparkplatz Deggendorfer Himmelreich, Hirzau
Termin: Montag, den 17.08.2026 um 16:00 Uhr
Anmeldungen bis zum 16.08.26 um 12:00 Uhr unter 09922 802480
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Auf den Spuren der Hohenzollern
Am Freitag, 21.08.2026 um 10.00 Uhr gibt es für ca. 1,5 bis 2 Stunden eine kleine Wanderung durch Bayerisch Eisenstein unter dem Motto „Auf den Spuren der Hohenzollern“.
Mit der zertifizierten Natur- und Landschaftsführerin Claudia Schmidt vom Naturpark Bayer. Wald gelangt man zu den historischen Plätzen in Bayer. Eisenstein. Die Wanderung unter dem Motto „Natur und Kultur der Hofmark Eisenstein“ führt sie ab dem Wanderpark zu den schönsten Ecken des Ortes. Auf der ca. 5 km langen, leichten Tour mit etwa 115 Höhenmetern Auf- und Abstieg gelangt man entlang des Werkskanal bis nach Bayer. Häusl, auf Forstwegen und durch Siedlungsgebiet, entdecken sie die Schönheit des Eisensteiner Tales in ca. 1,5 Stunden Gehzeit. Dabei wird ihnen einiges über die Geschichte des Fürstenhauses Hohenzollern in Eisenstein und die Natur am Wegesrand nähergebracht.
Treffpunkt ist am Wanderpark-Pavillon Bayer. Eisenstein. Eine Anmeldung ist bis Donnerstag um 15.00 Uhr an der Touris-Iinformation Bayer. Eisenstein unter 09925 90 19 -001 nötig. Der Unkostenbeitrag beträgt 5.- €.
„Grenzgänge“ der Naturpark-Umweltstation
Zwiesel. Auf einer geführten Wanderung kann am Sonntag,16.08.2026 um 10.00 Uhr, ausgehend vom Grenzbahnhof in Bayerisch Eisenstein aus, die bewegte Kulturgeschichte des bayerisch - böhmischen Grenzraumes entdeckt und erfahren werden. Sie ist die zweite der Reihe „Grenzgänge“ der Naturpark-Umweltstation Bayerisch Eisenstein.
Machen Sie sich unter dem Motto „Grenzenlos.Natur&Geschichte.Erleben“ auf die Spuren von Glasmachern, Schmugglern und Grenzern. Bei wechselnden Zielen werden die einzigartige Natur und die wechselvolle Geschichte des Böhmerwaldes beiderseits der Grenze erwandert. Es wird ein kleines Stück mit dem Zug über die Grenze gefahren und dannn von dort zurück zum Grenzbahnhof gewandert.
Treffpunkt für die Führung ist die Infotheke des Grenzbahnhofes in Bayerisch Eisenstein. Dauer der Veranstaltung ist ca. 3 – 4 Stunden. Gutes Schuhwerk und dem Wetter angepasste Kleidung sind Voraussetzung für die Teilnahme an der Wanderung. Die Teilnehmer werden gebeten für die Zugstrecke tschechische Kronen im Wert von ca. 2 bis 3,- Euro mitzunehmen.
Um Anmeldung bis zum Freitag, 14.08.2026 um 12 Uhr unter der 09922 802480 wird gebeten. Die Veranstaltung ist kostenlos und findet unter der Leitung des Natur- und Landschaftsführers Bernd Sutor statt.
Bekämpfung fremdländischer Arten in Schachtenbach
FÖJ-Freiwillige bekämpfen invasive Pflanze im Bayerischen Wald
Mit großem Engagement für den Naturschutz haben 18 Teilnehmende des Freiwilligen Ökologischen Jahres (FÖJ) der Bundjugend Bayern, gemeinsam mit ihren drei Betreuerinnen und Betreuern einen freiwilligen Arbeitseinsatz im Bayerischen Wald durchgeführt. Während ihres letzten Seminars im Wildniscamp Falkenstein Ende Juli entschieden sie sich bewusst dafür, einen aktiven Beitrag zum Erhalt wertvoller Lebensräume zu leisten.
Die Idee zu der Aktion ging auf das Engagement einer FÖJ-Teilnehmerin des Naturparks Bayerischer Wald e. V. zurück. Gemeinsam mit den Bayerischen Staatsforsten (BaySF) wurde ein Pflegeeinsatz auf einer Fläche des Forstbetriebs Bodenmais organisiert. Einsatzort war die ehemalige Glashütte Schachtenbach, wo die Teilnehmenden die Vielblättrige Lupine (Lupinus polyphyllus) ausstachen. Insgesamt konnten dabei zwei Anhänger voller Lupinen von der Fläche entfernt werden. Die notwendigen Arbeitsgeräte wurden sowohl von den Freiwilligen selbst als auch vom Forstbetrieb Bodenmais (BaySF) zur Verfügung gestellt.
Zu Beginn des Arbeitseinsatzes vermittelten Revierleiter Josef Zintl sowie Arbergebietsbetreuerin Corinna Kapfenberger den Teilnehmenden wichtige Informationen zur Ökologie der Vielblättrigen Lupine. Sie erläuterten, weshalb die ursprünglich als Zier- und Futterpflanze eingeführte Art heute als invasiv gilt und warum ihre Ausbreitung eingedämmt werden muss. Ein Augenmerk lag dabei auf der richtigen Vorgehensweise beim Ausstechen der Pflanzen, um eine weitere Ausbreitung verhindern zu können.
Die Bekämpfung der Lupine ist auf der bearbeiteten Fläche von besonderer Bedeutung. Direkt angrenzend befindet sich eine biotopkartierte Fläche, auf der unter anderem die selten gewordene Arnika (Arnica montana) vorkommt. Arnika ist auf nährstoffarme Standorte angewiesen und reagiert empfindlich auf Veränderungen ihres Lebensraums.
Die aus Nordamerika stammende Vielblättrige Lupine besitzt die Fähigkeit, mithilfe von Knöllchenbakterien an ihren Wurzeln Stickstoff aus der Luft zu binden und im Boden anzureichern. Dieser zusätzliche Stickstoffeintrag führt dazu, dass ursprünglich nährstoffarme Standorte zunehmend nährstoffreicher werden. Dadurch erhalten konkurrenzstarke Pflanzenarten einen Wachstumsvorteil, während spezialisierte Arten wie die Arnika verdrängt werden können. Langfristig verändert sich dadurch die gesamte Artenzusammensetzung der wertvollen Magerstandorte.
Der freiwillige Arbeitseinsatz verdeutlichte eindrucksvoll, wie praktische Naturschutzarbeit und Umweltbildung miteinander verbunden werden können. Neben dem körperlichen Einsatz erhielten die Teilnehmenden wertvolle Einblicke in die ökologischen Zusammenhänge und die Herausforderungen des Arten- und Biotopschutzes. Gleichzeitig leisteten sie einen wichtigen Beitrag zum Erhalt eines ökologisch wertvollen Lebensraums im Bayerischen Wald.
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Zwischen Moos und Morgenlicht
Mauth. Naturfotografie hautnah erleben und von erfahrenen Profis lernen: Dazu lädt der Naturpark Bayerischer Wald am Sonntag, 16. August 2026, von 7.00 bis 11.00 Uhr rund um Mauth und Finsterau ein.
Gemeinsam mit den Naturfotografen Lukas Haselberger, Benjamin Pauli und Markus Grünzinger erkunden die Teilnehmenden in kleinen Gruppen die vielfältigen Motive der Region – von faszinierenden Makromotiven bis hin zu eindrucksvollen Landschaften. Dabei gibt es zahlreiche praktische Tipps sowie Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch.
Treffpunkt ist der Parkplatz gegenüber der Lusenapotheke in Mauth, von dort werden Fahrgemeinschaften gebildet. Die Teilnahme kostet 10 €. Eigenes Kameraequipment (Kamera mit Makro- und/oder Weitwinkelobjektiv, Stativ etc.) wird vorausgesetzt. Außerdem sind Verpflegung sowie wetterfeste Kleidung und festes Schuhwerk mitzubringen.
Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen begrenzt. Anmeldung bis 14. August, 12.00 Uhr, bei Markus Grünzinger unter 0151 22090210.